Abgeschlossene Projekte

Die abgeschlossenen Projekte des Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement finden Sie hier.

Policy Brief - Risk Governance im Naturgefahrenkontext

Beginn: 20.08.2017 Ende: 30.09.2018

Der Status Quo von Governance Prozessen in der Prävention von Naturgefahrenauswirkungen ist dabei ein weitgehend neuer Aspekt im Forschungsfokus und es wurden gerade im Alpenraum noch keine umfassend vergleichenden Studien dazu durchgeführt. In den Bereichen Flächenvorsorge, technische Maßnahmen und Katastrophenschutz kann durch effiziente präventive Maßnahmen Risiko deutlich reduziert werden und abseits formal-normativer Verfahrensabläufe gilt es vermehrt Aufmerksamkeit auf Governance Aspekte zu lenken. Die voliegende Studie stellt ein Governance-Mapping im Eusalp Raum für Prävention gegen alpine Naturgefahren sowie eine Auswahl von Good-Practice Beispielen dar.

Risk Governance im Naturgefahrenkontext (Grundlagenforschung)

Beginn: 15.11.2016 Ende: 31.12.2018

Naturgefahren stellen gerade in alpinen Bereichen eine wesentliche Einschränkung für räumliche Entwicklungen dar. Bereits seit langem wird durch Maßnahmen in der Prävention versucht Risiken für die Bevölkerung zu minimieren, um sichere Lebens- sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu garantieren. Klassische sektorale Zugänge, die sich in erster Linie auch in stark verrechtlichten Verfahrensabläufen abbilden, stoßen immer mehr an ihre Grenzen. Mit dem Konzept des Naturgefahrenmanagements wurde versucht, eine verbesserte Koordination zwischen PlanungsträgerInnen zu erreichen. Nunmehr wird der Fokus auf Governance als alternative Steuerungsmöglichkeit gelenkt, die akzeptierte und innovative Lösungen erreichen soll. Der Status Quo von Governance Prozessen in der Prävention von Naturgefahrenauswirkungen ist dabei ein weitgehend neuer Aspekt im Forschungsfokus und es wurden gerade im Alpenraum noch keine umfassend vergleichenden Studien dazu durchgeführt. In den Bereichen Flächenvorsorge, technische Maßnahmen und Katastrophenschutz kann durch effiziente präventive Maßnahmen Risiko deutlich reduziert werden und abseits formal-normativer Verfahrensabläufe gilt es vermehrt Aufmerksamkeit auf Governance Aspekte zu lenken. Die vorliegende Studie stellt ein Governance-Mapping im Eusalp Raum für Prävention gegen alpine Naturgefahren sowie eine Auswahl von Good-Practice Beispielen dar.

Publikation: Raumordnung in Österreich

Beginn: 05.03.2018 Ende: 30.09.2018

1998 wurde von der ÖROK eine Publikation über die Raumordnung in Österreich, ÖROK-Schriftenreihe Nr. 137, aufgelegt, in der ein „Überblick über den Staatsaufbau Österreichs und die Kompetenzverteilung in allen Belangen der Raumordnung und Regionalpolitik“ gegeben wird, „wobei auch auf die neusten Entwicklungen im österreichischen Raumordnungsrecht eingegangen wird.“ Nach knapp 20 Jahren – und den durch die lange Zeitperiode bedingten Änderungen – sowie der bevorstehenden EU-Präsidentschaft Österreichs im 2. Halbjahr 2018 ist eine grundlegende Überarbeitung und Aktualisierung der Publikation angedacht. Als Ergebnis des Projektes soll eine publizierfähige Übersicht über den aktuellen Stand der Raumordnung in Österreich vorliegen, wobei die EU-Regionalpolitik in Österreich ein eignes Kapitel umfassen wird. Hauptanliegen der Publikation soll ein systematischer Überblick über die aktuellen Zuständigkeiten und Institutionen, die Ziele und Anliegen, die Planungsebenen, Maßnahmen und Instrumente, die Verfahren und Prozesse sowie die aktuellen Herausforderungen der Raumordnung in Österreich sein. Bei allen Unterschiedlichkeiten in der gültigen Planungssystematik, bedingt durch die differenzierte Zuständigkeitsverteilung, soll eine überschaubare fachliche Grundlage und Orientierungshilfe über die Raumordnung in ihren vielfältigen Ausprägungen geschaffen werden.

Stellplatzregulativ in Niederösterreich

Beginn: 01.12.2017 Ende: 30.09.2018

Erstellung einer Studie für das "Stellplatzregulativ in Niederösterreich" für die Städte: Amtsketten, Krems, St. Pölten, Hollabrunn, Tulln, Schwechat, Mödling.

Ferienwohnungsquoten in Vorarlberg

Beginn: 02.11.2017 Ende: 31.03.2018

§ 16 Vlbg RplG bestimmt mit beträchtlicher Regelungsdichte die raumplanungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung bzw. Nutzung von Ferienwohnungen in Vorarlberg, wobei insb. Kriterien für spezifische Widmung im Rahmen der kommunalen Flächenwidmungsplanung geregelt werden. Ergänzend dazu verpflichtet der Gesetzgeber in § 16a Bas. 4 Vlbg RplG die Landesregierung - unter näher bestimmten Voraussetzungen - durch Verordnung den höchstzulässigen Anteil der Ferienwohnungen je Gemeinde festzulegen (Ferienwohnungsquote). Der Gesetzgeber sieht im Zusammenhang mit der Ferienwohnungsquote die Möglichkeit einer Abstufung zwischen Gemeinden vor: "In dieser Verordnung kann für strukturschwache Gemeinden, wie Gemeinden mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung, etwa ein höherer Anteil festgelegt werden, wenn dadurch die mit der Ferienwohnungsquote verfolgten Ziele nicht gefährdet werden."

Eine Ferienwohnungsquote je Gemeinde wurde bislang von der Vlbg Landesregierung (noch) nicht verordnet. Nachdem die inhaltlichen Kriterien für die Festlegung der konkreten Ferienwohnungsquoten durch die Landesregierung in § 16a Abs. 4 Vlbg RplG sehr allgemein gehalten sind ("soweit dies zur Erreichung der Raumplanungsziele nach § 2, insbesondere zur Sicherstellung der für einen ganzjährig gegebenen Wohnbedarf benötigten Flächen"), ist grundsätzlich von einem Planungsspielraum der Landesregierung auszugehen, wobei einsprechend dem Sachlichkeitsgebot fachliche Begründungen für quantitative Quotenvorgaben erforderlich sind. In der Studie sollen - ausgehend von einem Vergleich der entsprechenden Regelungen in ausgewählten Bundesländern sowie im deutschsprachigen Ausland - Vorschläge für mögliche Ferienwohnungsquoten ausgearbeitet werden.

Neben den Begründungen für die jeweiligen Schwellenwerte für Ferienwohnungen sollen die bisherigen Erfahrungen mit festgelegten Ferienwohnungsquoten erfasst werden, um daraus Empfehlungen für Vorarlberg abzuleiten.

Studie über "Raumordnungsrechtliche Regelungen für Einkaufszentren in Vorarlberg"

Beginn: 01.11.2016 Ende: 28.02.2017

In der Studie werden folgende Aspekte im Zusammenhang mit Einkaufzentren und Ortszentrenentwicklung näher behandelt:

- Die aktuell gültige Regelungssystematik für EKZ insb. in Ortszentren und deren Eignungszonen in Vorarlberg wird analysiert und bewertet. Überprüft werden insb.:

- Kriterien für die Auswahl der Gemeinden mit Eignungszonen

- Kriterien für die Abgrenzung von Eignungszonen

- Rechtswirkung der Eignungszonen: Kriterien für EKZ in den Eignungszonen

- Die raumplanungsrechtlichen Regelungen für Einkaufszentren in Ortszentren bzw. Eignungszonen in Vorarlberg werden mit den raumordnungsrechtlichen Kriterien in Österreich, Deutschland und der Schweiz verglichen, wobei der Schwerpunkt auf der ortszentrenspezifischen Regelungssystematik sowie auf den fachlichen-rechtlichen für die Auswahl von Gemeinden mit Eignungszonen, die Abgrenzung von Eignungszonen und deren Rechtswirkung liegt;

- Ausgehend vom österreichweiten und internationalen Vergleich werden Handlungsanforderungen für Vorarlberg hinsichtlich der Steuerung von EKZ in Ortszentren und deren Eignungszonen aufgezeigt.

UVP - EKZ (Wien)

23.10.2016 - 31.12.2016

Studie über "Raumordnungsrechtliche Kriterien für die Zulassung von Einkaufszentren (Raumverträglichkeitsprüfung) - Handlungsbedarf von Wien.

Flächensparen, Flächenmanagement

01.02.2016 - 31.12.2016

Erstellung von Empfehlungen durch die ÖREK-Partnerschaft "Flächensparen, Flächenmanagement & aktive Bodenpolitik".

ANALYSE HAST S5

01.04.2016 - 29.05.2016

Raumordnungsrechtliche Aspekte

25.02.2015 - 20.07.2015

Studie "Ressourcenschonender Umgang mit Boden im österreichischen Raumordnungsrecht", Beauftragung Teil "Raumordnungsrechtliche Aspekte".

FloodRisk-E

10.10.2014 - 31.03.2015

Ziel des Projektes FloodRisk-E(valuierung) ist die Evaluierung des Status der Umsetzung der Empfehlungen aus den Teilprojekten aus FloodRisk I (Analyse der Hochwasserereignisse von August 2002) sowie von FloodRisk II (Vertiefung und Vernetzung zukunftsweisender Umsetzungsstrategien zum integrierten Hochwassermanagement) unter Berücksichtigung der Umsetzung der Hochwasserrichtlinie.

Mit dieser Evaluierung soll der Umsetzungserfolg der in den oben genannten Studien von Fachexperten umfangreichen und weitreichenden Handlungsmaßnahmen und -empfehlungen auf deren Wirkung hin analysiert werden. Falls sich aus der Evaluierung weiterer Handlungsbedarf zur Verbesserung des integrierten Hochwassermanagements ergibt, wäre die im Projekt FloodRisk-E erarbeitete Evaluierung eine Basis für mögliche Folgeaktivitäten (z.B. FloodRisk III).

Ziel der Arbeiten im Rahmen dieses Auftrages ist die fachliche Koordination der Themenfelder Rechtliche Aspekte und Raumordnung (siehe Abbildung 1) innerhalb des Projektes FloodRisk-E sowie die Unterstützung bei der Erstellung eines abgestimmten Syntheseberichts.

Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung

01.07.2014 - 31.03.2015

Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung.

Widmungsbestand in Seveso III Zonen

03.12.2014 - 30.01.2015

Gutachten: Umgang mit bestehenden Baulandflächen innerhalb des Seveso Schutzbereiches nach dem neuen TROG.

Umgang mit sozialem/förderbarem Wohnbau

12.08.2013 - 31.10.2013

Umgang mit sozialem/förderbarem Wohnbau im Österreichischen Planungsrecht

Widmungskategorie "geförderter Wohnbau"

05.08.2013 - 30.10.2013

Anforderungskatalog Widmungskategorie "geförderter Wohnbau" im Zuge der Konkretisierung der Leitbilderstellung SRO+.

Gravitative Prozesse im Bundesrecht sowie der Länder

08.10.2012 - 30.06.2013

Studie über die Rechtsgrundlagen des Schutzes vor gravitativen Prozessen (Muren, Lawinen, Steinschlag, Rutschungen) im Bundesrecht sowie Raumordnungsrecht und Baurecht der Länder.

Flächenfreihaltung linienhafte Infrastruktur

16.12.2011 - 30.08.2012

Studie über fachliche Grundlagen für die Flächenfreihaltung für linienhafte Infrastrukturvorhaben.

Niederösterreichisches Raumordnungsgesetz NEU - Entwurf und Beratung

15.03.2010 - 30.04.2011