Laufende Projekte

Hier finden Sie die laufenden Projekte des Fachbereichs Bodenpolitik und Bodenmanagement.

Publikation: Raumordnung in Österreich

Beginn: 05.03.2018 Ende: 30.07.2018

1998 wurde von der ÖROK eine Publikation über die Raumordnung in Österreich, ÖROKSchriftenreihe Nr. 137, aufgelegt, in der ein „Überblick über den Staatsaufbau Österreichs und die Kompetenzverteilung in allen Belangen der Raumordnung und Regionalpolitik“ gegeben wird, „wobei auch auf die neusten Entwicklungen im österreichischen Raumordnungsrecht eingegangen wird.“ Nach knapp 20 Jahren – und den durch die lange Zeitperiode bedingten Änderungen – sowie der bevorstehenden EU-Präsidentschaft Österreichs im 2. Halbjahr 2018 ist eine grundlegende Überarbeitung und Aktualisierung der Publikation angedacht. Als Ergebnis des Projektes soll eine publizierfähige Übersicht über den aktuellen Stand der Raumordnung in Österreich vorliegen, wobei die EU-Regionalpolitik in Österreich ein eignes Kapitel umfassen wird. Hauptanliegen der Publikation soll eine systematischer Überblick über die aktuellen Zuständigkeiten und Institutionen, die Ziele und Anliegen, die Planungsebenen, Maßnahmen und Instrumente, die Verfahren und Prozesse sowie die aktuellen Herausforderungen der Raumordnung in Österreich sein. Bei allen Unterschiedlichkeiten in der gültigen Planungssystematik, bedingt durch die differenzierte Zuständigkeitsverteilung, soll eine überschaubare fachliche Grundlage und Orientierungshilfe über die Raumordnung in ihren vielfältigen Ausprägungen geschaffen werden.

Stellplatzregulativ in Niederösterreich

Beginn: 01.12.2017 Ende: 30.07.2018

Erstellung einer Studie für das "Stellplatzregulativ in Niederösterreich" für die Städte: Amtsketten, Krems, St. Pölten, Hollabrunn, Tulln, Schwechat, Mödling.

Policy Brief - Risk Governance im Naturgefahrenkontext

Beginn: 20.08.2017 Ende: 30.09.2018

Der Status Quo von Governance Prozessen in der Prävention von Naturgefahrenauswirkungen ist dabei ein weitgehend neuer Aspekt im Forschungsfokus und es wurden gerade im Alpenraum noch keine umfassend vergleichenden Studien dazu durchgeführt. In den Bereichen Flächenvorsorge, technische Maßnahmen und Katastrophenschutz kann durch effiziente präventive Maßnahmen Risiko deutlich reduziert werden und abseits formal-normativer Verfahrensabläufe gilt es vermehrt Aufmerksamkeit auf Governance Aspekte zu lenken. Die voliegende Studie stellt ein Governance-Mapping im Eusalp Raum für Prävention gegen alpine Naturgefahren sowie eine Auswahl von Good-Practice Beispielen dar.

CA COST Action CA16209

laufend

Unter dem Titel "Natural Flood Retention on Private Land" bringen sich Prof. Arthur Kanonier und Dipl.-Ing. Arthur Schindelegger laufend zu Themen des Klimawandels und damit verbundenen Hochwasserereignissen in den wissenschaftlichen Dialog ein.

Der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Intensität der künftigen Hochwasserereignisse, was zu höheren Kosten für Hochwasserschäden und zur Erhöhung der öffentlichen Nachfrage nach Schutzmaßnahmen führt. Traditionelle Hochwasserschutzmaßnahmen, die sich hauptsächlich auf graue Infrastrukturen (Deiche, Dämme usw.) stützen, reichen nicht aus, um das dynamische Hochwasserrisiko allein zu bewältigen.

Die Herausforderung besteht darin, multifunktionale Landnutzungen, die vorübergehenden Hochwasserschutz- und Hochwasserspeicherung ermöglichen, zu gewährleisten. LAND4FLOOD Kosten-Aktion zielt darauf ab, die unterschiedlichen Aspekte zu betrachten und eine gemeinsame Wissensbasis und Kanäle der Kommunikation zwischen WissenschaftlerInnen, Behörden, EigentümerInnen und anderen Stakeholdern im Feld zu etablieren.

Beteiligte: Arthur Kanonier, Arthur Schindelegger

Weitere Informationen finden Sie hier.

Risk Governance im Naturgefahrenkontext (Grundlagenforschung)

Beginn: 15.11.2016 Ende: 31.12.2018

Naturgefahren stellen gerade in alpinen Bereichen eine wesentliche Einschränkung für die räumliche Entwicklungen dar. Bereits seit langem wird durch Maßnahmen in der Prävention versucht Risiken für die Bevölkerung zu minimieren und eine sicheres Lebens sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu garanatieren. Klassische sektorale Zugänge, die sich in erster Linie auch in stark verrechtlichten Verfahrensabläufen abbilden, stoßen immer mehr an Ihre Grenzen. Mit dem Konzept des Naturgefahrenmanagements wurde versuchte eine verbesserte Koordination zwischen Planungsträgern zu erreichen. Nunmehr wird der Fokus auf Governance als alternative Steuerungsmöglichkeit gelenkt, die akzeptierte und innovative Lösungungen erreichen soll. Der Status Quo von Governance Prozessen in der Prävention von Naturgefahrenauswirkungen ist dabei ein weitgehend neuer Aspekt im Forschungsfokus und es wurden gerade im Alpenraum noch keine umfassend vergleichenden Studien dazu durchgeführt. In den Bereichen Flächenvorsorge, technische Maßnahmen und Katastrophenschutz kann durch effiziente präventive Maßnahmen Risiko deutlich reduziert werden und abseits formal-normativer Verfahrensabläufe gilt es vermehrt Aufmerksamkeit auf Governance Aspekte zu lenken. Die voliegende Studie stellt ein Governance-Mapping im Eusalp Raum für Prävention gegen alpine Naturgefahren sowie eine Auswahl von Good-Practice Beispielen dar.

 

Übersicht zum österreichischen Raumordnungsrecht - ÖROK-Rechtssammlung

laufende Betreuung