Laufende Projekte

Hier finden Sie die laufenden Projekte des Forschungsbereichs Bodenpolitik und Bodenmanagement.

COST Action CA17125 - Public Value Capture of Increasing Property Values

laufend

Unter dem Titel "Public Value Capture of Increasing Property Values" läuft derzeit eine COST Action, die sich mit Fragen der Mehrwertabschöpfung bzw. der Herausforderung Widmungsgewinne zu besteuern beschäftigt. Dipl.-Ing. Arthur Schindelegger bringt sich für den Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement in das Projekt ein.

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baubehoerde.at

Beginn: 01.07.2019

Ziel des Projektes baubehoerde.at ist die Evaluierung der Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung von Prozessen in Bauverfahren. Aufbauend auf einer strategischen Analyse der Prozesse und AkteurInnen von Baubehörden und der Digitalisierungsmaßnahmen in Österreich und international, werden Innovationspotentiale, Treiber und Hemmfaktoren identifiziert. Gemeinsam mit Behörden und VertreterInnen der Baubranche wird mittels online und offline Methoden eine Vision für eine digitale Baubehörde entwickelt. Um den Blick weg von der aktuellen Situation hin zu wirklich visionären Inhalten zu lenken, wird ein Wunschbild der Baubehörde bzw. der Bauverfahren skizziert. Von diesem Bild ausgehend wird zurück gedacht bis in die Gegenwart, die notwendigen Schritte werden beschrieben und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

Urban MoVe

Beginn: 01.10.2018

Das Thema Wohnen spielt als zentrales Handlungsfeld für Klimaschutzmaßnahmen eine immer stärkere Rolle. Wenig beachtet wird aktuell nachhaltige Mobilität an Wohnstandorten, welche ein großes CO2- und Energieeinsparpotential beinhaltet und entgegen vieler ambitionierter verkehrspolitischer Zielsetzungen nicht ausgenutzt wird. Für eine gesamtheitliche klima- und energieeffiziente Planung des Wohnstandortes ist ein frühzeitiges Mitberücksichtigen und Mitplanen von Mobilitätsbelangen und innovativen Mobilitätslösungen unumgänglich, da ca. 80% aller Wege am Wohnstandort beginnen und dort auch enden. Hier entscheidet sich die Wahl des Verkehrsmittels. Erste, noch nicht evaluierte, Erfahrungen legen die Vermutung nahe, dass vor allem durch privatrechtliche Vertragsregelungen (z.B. Mobilitätsverträge, -fonds, städtebauliche Verträge) zwischen Kommunen und Projektwerbern (z.B. Investoren, Bauträgern, Eigentümern) positive Lenkungseffekte erzielbar sind. Aktuell wird bei der Entwicklung, Anwendung und Evaluationen vertraglich geregelter Steuerungs- und Planungsinstrumente jedoch nationales und internationales Neuland betreten.

Hier setzt das Forschungsvorhaben Urban MoVe an. Mithilfe der Analyse und Evaluation von ersten Praxisbeispielen aus Graz und Wien wird der Forschungsfrage nachgegangen, inwiefern sich z.B. Mobilitätsverträge und -fonds als Steuerungsinstrumente für eine verschränkte und zukunftsorienterte Stadt- und Mobilitätsplanung eignen und wie eine Neu-und Weiterentwicklung dieser Instrumente vor dem Hintergrund von Mobilitätsinnovationen (z.B. Sharing- & Elektromobilität, Mobility as a Service, automatisiertes Fahren) aussehen können. Wirkungen und Erfolge bereits umgesetzter Praxisbeispiele werden in Urban MoVe analysiert und bilden die Basis für rechtliche, maßnahmen- und akteursbezogene als auch prozessuale Neu- und Weiterentwicklungen der vertraglichen Steuerungs-instrumentarien. Erste internationale Best-Practice Betrachtungen vervollständigen das Bild, was die Übertragbarkeit der Projektergebnisse sicherstellt.

COST Action CA16209 - Natural Flood Retention on Private Land

laufend

Unter dem Titel "Natural Flood Retention on Private Land" bringen sich Prof. Arthur Kanonier und Dipl.-Ing. Arthur Schindelegger laufend zu Themen des Klimawandels und damit verbundenen Hochwasserereignissen in den wissenschaftlichen Dialog ein.

Der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Intensität der künftigen Hochwasserereignisse, was zu höheren Kosten für Hochwasserschäden und zur Erhöhung der öffentlichen Nachfrage nach Schutzmaßnahmen führt. Traditionelle Hochwasserschutzmaßnahmen, die sich hauptsächlich auf graue Infrastrukturen (Deiche, Dämme usw.) stützen, reichen nicht aus, um das dynamische Hochwasserrisiko allein zu bewältigen.

Die Herausforderung besteht darin, multifunktionale Landnutzungen, die vorübergehenden Hochwasserschutz- und Hochwasserspeicherung ermöglichen, zu gewährleisten. LAND4FLOOD Kosten-Aktion zielt darauf ab, die unterschiedlichen Aspekte zu betrachten und eine gemeinsame Wissensbasis und Kanäle der Kommunikation zwischen WissenschaftlerInnen, Behörden, EigentümerInnen und anderen Stakeholdern im Feld zu etablieren.

Beteiligte: Arthur Kanonier, Arthur Schindelegger

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Übersicht zum österreichischen Raumordnungsrecht - ÖROK-Rechtssammlung

laufend