Laufende Projekte

Hier finden Sie die laufenden Projekte des Fachbereichs Bodenpolitik und Bodenmanagement.

Studie über "Raumordnungsrechtliche Regelungen für Einkaufszentren in Vorarlberg"

Beginn: 01.11.2016

In der Studie werden folgende Aspekte im Zusammenhang mit Einkaufzentren und Ortszentrenentwicklung näher behandelt:

- Die aktuell gültige Regelungssystematik für EKZ insb. in Ortszentren und deren Eignungszonen in Vorarlberg wird analysiert und bewertet; überprüft: wird insb.:

- Kriterien für die Auswahl der Gemeinden mit Eignungszonen

- Kriterien für die Abgrenzung von Eignungszonen

- Rechtswirkung der Eignungszonen: Kriterien für EKZ in den Eignungszonen

- Die raumplanungsrechtlichen Regelungen für Einkaufszentren in Ortszentren bzw. Eignungszonen in Vorarlberg werden mit den raumordnungsrechtlichen Kriterien in Österreich, Deutschland und der Schweiz verglichen, wobei der Schwerpunkt auf der ortszentrenspezifischen Regelungs-systematik sowie auf den fachlichen-rechtlichen für die Auswahl von Gemeinden mit Eignungszonen, die Abgrenzung von Eignungszonen und deren Rechtswirkung liegt;

- Ausgehend vom österreichweiten und internationalen Vergleich werden Handlungsanforderungen für Vorarlberg hinsichtlich der Steuerung von EKZ in Ortszentren und deren Eignungszonen aufgezeigt.

Risk Governance im Naturgefahrenkontext

Beginn: 15.11.2016

Naturgefahren stellen gerade in alpinen Bereichen eine wesentliche Einschränkung für die räumliche Entwicklungen dar. Bereits seit langem wird durch Maßnahmen in der Prävention versucht Risiken für die Bevölkerung zu minimieren und eine sicheres Lebens sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu garanatieren. Klassische sektorale Zugänge, die sich in erster Linie auch in stark verrechtlichten Verfahrensabläufen abbilden, stoßen immer mehr an Ihre Grenzen. Mit dem Konzept des Naturgefahrenmanagements wurde versuchte eine verbesserte Koordination zwischen Planungsträgern zu erreichen. Nunmehr wird der Fokus auf Governance als alternative Steuerungsmöglichkeit gelenkt, die akzeptierte und innovative Lösungungen erreichen soll. Der Status Quo von Governance Prozessen in der Prävention von Naturgefahrenauswirkungen ist dabei ein weitgehend neuer Aspekt im Forschungsfokus und es wurden gerade im Alpenraum noch keine umfassend vergleichenden Studien dazu durchgeführt. In den Bereichen Flächenvorsorge, technische Maßnahmen und Katastrophenschutz kann durch effiziente präventive Maßnahmen Risiko deutlich reduziert werden und abseits formal-normativer Verfahrensabläufe gilt es vermehrt Aufmerksamkeit auf Governance Aspekte zu lenken. Die voliegende Studie stellt ein Governance-Mapping im Eusalp Raum für Prävention gegen alpine Naturgefahren sowie eine Auswahl von Good-Practice Beispielen dar.

 

Übersicht zum österreichischen Raumordnungsrecht - ÖROK-Rechtssammlung

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